Die Perp-DEX-Saison 2026: Warum die Volumina sprunghaft anstiegen
Die Perp-DEX-Saison 2026: Warum die Volumina sprunghaft anstiegen

Die Perp-DEX-Saison 2026: Warum die Volumina sprunghaft anstiegen

Alice Cooper · 11. Februar 2026 · 4m

Haftungsausschluss: Dieses Material dient nur zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.

Perp DEXs (dezentralisierte Perpetuals) stehen 2026 wieder im Mittelpunkt: höhere Volumina, ein Aktivitätsanstieg, neue Teilnehmer — und gleichzeitig eine Debatte darüber, welche Zahlen tatsächlich vertrauenswürdig sind. Vor diesem Hintergrund führt Hyperliquid weiterhin in wichtigen Kennzahlen, und eine Frage taucht immer wieder auf: „Sind diese Volumina echt, oder sind sie aufgebläht?“

Lassen Sie uns das richtig aufschlüsseln: was die „Perp-DEX-Saison“ bedeutet, wie man Trading-Volumen und Open Interest richtig liest, warum Aggregatoren unterschiedliche Zahlen anzeigen und was das alles für einen normalen Nutzer bedeutet.

Was Perp DEXs sind — und warum sie so viel Aufmerksamkeit bekommen

Perp DEXs sind nicht-verwahrende Plattformen zum Handel mit unbefristeten Futures (Perpetuals). Für Nutzer sieht das Erlebnis oft wie der Handel an einer Börse aus: Orders, ein Orderbuch/Ausführungen, Hebel und Liquidationsrisiko — ohne das klassische Modell „Einzahlung an eine zentralisierte Börse“.

Das Interesse steigt aus zwei Gründen:

  1. Derivate werden zur wichtigsten Volumenquelle im Krypto;
  2. Nutzer bevorzugen zunehmend Formate, bei denen die Kontrolle über Vermögenswerte und der Marktzugang nicht an einen einzigen zentralisierten Mittelsmann gebunden sind.

Warum die Daten umstritten sind

Derivatekennzahlen lassen sich leicht verwechseln — und noch leichter in einer Präsentation „aufpolieren“.

Trading-Volumen ist Intensität

Volumen ist eine Flusskennzahl: wie viel Umsatz in einem Zeitraum (24h/7d/30d) stattgefunden hat. Es signalisiert Aktivität, aber nicht unbedingt dauerhafte Nachfrage.

Open Interest ist die Tiefe der Teilnahme

Open Interest (OI) ist der Gesamtwert der Positionen, die noch offen und nicht geschlossen sind. Es kommt näher an die Frage heran: „Wie viel Kapital sitzt gerade wirklich im Markt?“

Das Problem ist, dass verschiedene Plattformen und Aggregatoren:

  • verschiedene Quellen nutzen (On-Chain-Ereignisse, Indexannahmen, proprietäre Parser);
  • Daten unterschiedlich normalisieren (insbesondere bei Multi‑Network- oder Hybrid‑Designs);
  • bestimmte Trade‑Typen/Ereignisse unterschiedlich zählen können.

Deshalb kommen die Datenstreitigkeiten um Perp DEXs immer wieder auf: Uneinigkeit über Volumen, OI und Liquidationen — plus Diskussionen über Methodik und darüber, was als echte Aktivität gelten sollte.

Warum Hyperliquid immer wieder vorkommt

Hyperliquid steht im Zentrum der Perp-DEX-Diskussionen, weil es in öffentlichen Reviews und Marktkommentaren in bestimmten Zeiträumen oft Konkurrenten beim Trading‑Umsatz und OI übertrifft — und einen relevanten Anteil am On‑Chain‑Perps‑Segment hält.

Das macht es zugleich zum Hauptziel kritischer Nachfragen: Je größer die Zahlen, desto mehr Menschen fragen, wie genau sie berechnet werden und was sie tatsächlich aussagen.

Eine nützliche Gewohnheit: Wenn du riesiges Volumen siehst, stelle sofort die zweite Frage: Wie sehen OI und Orderbuchtiefe aus? Wenn das Handelsvolumen hoch, aber das OI fallend ist, kann das auf kurzfristige, spekulative Ströme hindeuten.

Wie man Perp-DEX-Kennzahlen liest

1) Betrachte Volumen immer zusammen mit OI

Hohes Volumen + stabiles/steigendes OI → Kapital ist im Markt.

Hohes Volumen + fallendes OI → oft schnelle In‑und‑Out‑Flüsse, aggressive Spekulation und manchmal Anreize.

2) Prüfe die Volumenkonzentration

Wenn 80–90% des Umsatzes in wenigen Paaren liegt, ist das bei Derivaten normal — es beeinflusst aber die reale Liquidität im Longtail (kleinere Paare können dünn sein).

3) Beurteile die Ausführungsqualität separat

Bei Perps zählt nicht nur die Überschriftgebühr, sondern:

  • Spread während Volatilität;
  • Slippage bei deiner typischen Größe;
  • Ausführungsstabilität bei scharfen Kerzen.

4) Verwechsle Rankings nicht mit Sicherheit

Große Zahlen ersetzen nicht die grundlegenden Fragen:

  • wie Liquidations- und Risikomanagement gestaltet sind;
  • ob es Schutzmechanismen für extreme Bewegungen gibt;
  • wie sich die Infrastruktur bei Netzwerkkongestion verhält.

5) Erinnere dich an die „Kosten des Hebels“

Bei Perps werden Ergebnisse durch Funding, Spread und das Verhalten der Liquidität bei schnellen Bewegungen geprägt.

Wie man dem Druck „Ich muss mehr handeln“ entgegenwirkt

Wenn der Feed voll mit Volumen‑ und Ranking‑Kämpfen ist, setzt oft FOMO ein und Menschen handeln mehr, als sie sollten. Struktur hilft: Halte einen Teil deines Kapitals in einem vorhersehbaren Modus und lass aktive Trades nicht alle Aufmerksamkeit fressen.

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Fazit

Die Perp-DEX-Saison 2026 dreht sich um steigende On‑Chain‑Derivateaktivität — und um einen Kampf um Vertrauen in die Zahlen. Trading‑Volumen zeigt Intensität; Open Interest zeigt die Tiefe der Teilnahme. Wenn Aggregatoren uneinig sind, ist es klüger, das vollständige Set an Kennzahlen und die Ausführungsqualität zu betrachten, und nicht nur eine einzelne attraktive Rankingzahl.

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Perp-DEX-Saison 2026: Volumen, Open Interest und Datenstreit | Hexn