Wie man eine Korrektur überlebt, ohne liquidiert zu werden: Checkliste zum Hebelrisiko 2026
Wie man eine Korrektur überlebt, ohne liquidiert zu werden: Checkliste zum Hebelrisiko 2026

Wie man eine Korrektur überlebt, ohne liquidiert zu werden: Checkliste zum Hebelrisiko 2026

Ellie Montgomery · 9. Februar 2026 · 3m

Haftungsausschluss: Dieses Material dient nur zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.

Im Februar 2026 dreht sich ein großer Teil der Marktgespräche um Derivate: wie viel liquidiert wurde, wo Hebel „ausgewaschen“ wurden und warum Preisimpulse im Verhältnis zu den Nachrichten überproportional wirken.

Für einen Privatanleger ist die praktische Schlussfolgerung einfach: an solchen Tagen bewegt sich der Preis oft durch erzwungene Schließungsmechaniken, und das kann für Ein- und Ausstiege wichtiger sein als Schlagzeilen.

Was den Markt derzeit antreibt

1) Zu viel Hebel im System

Wenn der Markt von gehebelten Positionen überfüllt ist, wird ein Teil dieser Exposition zwangsweise geschlossen, sobald der Preis bestimmte Niveaus erreicht. Das fügt Market Orders hinzu und beschleunigt die Bewegung. Im Chart sieht das oft wie eine Folge schneller Kerzen ohne „normale“ Rücksetzer aus.

2) Liquidität und Tiefe des Orderbuchs

Bei vielen Paaren ist das Problem nicht das Tagesvolumen, sondern die Tiefe: wie viele echte Orders in der Nähe des aktuellen Preises liegen. In einem dünnen Markt kann eine relativ kleine Orderwelle starke Slippage verursachen. Das ist besonders bei Altcoins sichtbar.

3) Die Kosten für das Halten von Perps

Perp-PnL wird nicht nur vom Preis getrieben. Funding (periodische Zahlungen), Spread, Slippage und Ausführungsqualität während schneller Bewegungen spielen alle eine Rolle.

Deshalb ist „richtige Richtung, kein Gewinn“ 2026 ein häufiges Ergebnis — die Haltekosten und der Ausstieg entscheiden oft über das Ergebnis.

Was Liquidationen sind und warum sie zählen

Eine Liquidation ist eine automatische Positionsschließung durch eine Börse/ein Protokoll, wenn die Margin nicht mehr ausreicht, um die Position offen zu halten. Je höher der Hebel, desto kleiner ist die Preisbewegung gegen Sie, die Sie überstehen können. In der Praxis entstehen dadurch Ketten:

  • der Preis durchbricht ein Level;
  • Positionen werden zwangsweise geschlossen;
  • das erhöht den Druck (Verkaufsdruck von Longs oder Kaufdruck von Shorts);
  • der Preis schiebt in das nächste Level.

Warum Altcoins stärker fallen als Bitcoin

Drei Faktoren kumulieren in der Regel:

  1. die Liquidität ist geringer als bei BTC/ETH, daher beschleunigen sich Bewegungen;
  2. der Hebel ist bei Alts oft höher, weil Anleger größere Multiplikatoren suchen;
  3. die Market-Maker-Tiefe ist schwächer, wodurch das Aussteigen teurer wird.

Alts „gappen“ oft durch Levels statt sie glatt zu passieren.

Warum der Funding-Rate wichtig ist

Funding ist eine periodische Zahlung zwischen Longs und Shorts bei Perpetual-Futures. Wenn die Positionierung stark auf einer Seite liegt, kann Funding zu einem spürbaren Kostenfaktor werden.

Halten Sie eine Position länger als einen Tag, wird Funding zur relevanten Größe. In starken Trends kann Funding die Rendite schmälern, selbst wenn die Richtungswahl korrekt war.

Checkliste für Tage mit scharfen Bewegungen

1) Begrenzen Sie das Risiko pro Idee

Setzen Sie einen maximalen Verlust pro Trade als Prozentsatz Ihres Kapitals und dimensionieren Sie die Position danach. Das schützt das Konto schneller, als auf einen perfekten Einstieg zu warten.

2) Definieren Sie Ausstiege, bevor Sie einsteigen

Mindestmaß: das Level, bei dem Sie den Verlust begrenzen, und das Level, bei dem Sie Gewinn mitnehmen. Ohne das wird das Trading in liquidationstarken Sessions zu „Hoffen und Festhalten“.

3) Berücksichtigen Sie die gesamten Handelskosten

Bei Perps: Funding, Spread, Slippage und die Wahrscheinlichkeit schlechter Fills während schneller Kerzen einrechnen.

4) Erhöhen Sie den Hebel nicht nach einer Gewinnserie

Das ist einer der häufigsten Wege zur Liquidation: der erste scharfe Rücksetzer wischt das erhöhte Risiko weg.

5) Halten Sie einen Teil Ihres Kapitals in vorhersehbarer Form

Das reduziert den Druck, „immer im Markt sein“ zu müssen und verringert impulsive Trades.

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Fazit

Scharfe Bewegungen sind meist eine Mischung aus Hebeldichte, Liquidationskaskaden und dünner Liquidität. An solchen Tagen gewinnt Disziplin: begrenztes Risiko, vorab definierte Ausstiege und ein klarer Blick auf die gesamten Handelskosten.

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Hebelrisiko 2026: Liquidationen, Funding & Schutz vor Liquidation | Hexn