Was ist das Budget Control Act (BCA)?
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Was ist das Budget Control Act (BCA)?

Alice Cooper · 28. August 2025 · 4m ·

Das Budget Control Act (BCA) wurde eingeführt, um den Vereinigten Staaten zu ermöglichen, die gesetzliche Schuldenobergrenze anzuheben und gleichzeitig Ausgabenkürzungen umzusetzen. Im Jahr 2011 befanden sich die USA in einer Schuldenobergrenzenkrise, die dazu hätte führen können, dass das Land seine Staatsverschuldung nicht bedienen kann. Dies veranlasste den Kongress zur Verabschiedung des BCA als Maßnahme zur Bewältigung der Situation. Nach dem Budget Control Act wurde die Schuldenobergrenze um $2.1 trillion erhöht, und es wurden Einsparungen in Höhe von $1.5 trillion über einen Zeitraum von 10 Jahren vorgesehen. Falls die festgelegten Reduzierungen nicht umgesetzt würden, würde ein als Sequestration bezeichneter Prozess automatisch einsetzen, um einheitliche Kürzungen der Staatsausgaben durchzusetzen.

Grundlagen

Im Jahr 2011 unterzeichnete Präsident Barack Obama das Budget Control Act, ein wichtiges Bundesgesetz, das vom Kongress verabschiedet wurde, um die Krise um die Schuldenobergrenze zu bewältigen. Dieses Gesetz hatte zum Ziel, die Schuldenobergrenze der Vereinigten Staaten anzuheben und damit den drohenden Staatsbankrott zu verhindern, der um den 3. August 2011 bevorstand.

Darüber hinaus führte das BCA einen strategischen Plan zur Defizitreduzierung ein. Für die Haushaltsjahre 2012 bis 2021 setzte es Maßnahmen durch, um das Defizit um mindestens $1.2 trillion zu senken. Dieser umfassende Ansatz gewährleistete ein proaktives Vorgehen zur Bewältigung fiskalischer Herausforderungen und zur Sicherung der finanziellen Stabilität des Landes.

Auswirkungen des Budget Control Act (BCA) erklärt

Seit über einem Jahrhundert gibt es in den Vereinigten Staaten eine gesetzliche Schuldenobergrenze, ein erstmals 1917 eingeführtes Verschuldungslimit. Diese wichtige Schutzvorrichtung verhindert, dass das Land seine Aufnahmekapazität überschreitet. Sollte die USA dieses Limit jedoch überschreiten, könnten die Folgen schwerwiegend sein.

Wenn das Schuldenlimit nicht adressiert wird, würde die Ausgabe neuer Schuldtitel ausgesetzt, was einen möglichen Zahlungsausfall bei Zinszahlungen an Gläubiger zur Folge hätte. Die weitreichenden Konsequenzen könnten verspätete, teilweise oder ausgefallene Zahlungen an wichtige Begünstigte wie Bundesrentner, Sozialversicherungsbezieher und Medicare-Empfänger beinhalten. Zudem würde die Belastung durch höhere Zinsen für zukünftige Staatsverschuldung eine dringende Sorge darstellen. Proaktive Maßnahmen sind erforderlich, um solche Szenarien zu verhindern und die fiskalische Stabilität des Landes zu wahren.

Die Schuldenobergrenzenkrise 2011 und ihre Folgen

Im Jahr 2011 gerieten die Vereinigten Staaten in eine schwere Krise um die Schuldenobergrenze und standen gefährlich nahe an einem Zahlungsausfall. Um diese Lage zu lösen, wurde das Budget Control Act zügig erlassen und die Schuldenobergrenze um $400 billion erhöht. Folglich wurde die Ausgabenobergrenze für das Haushaltsjahr 2013 auf $1.047 trillion festgelegt.

Das BCA führte ein Superkomitee ein, das beauftragt wurde, Maßnahmen zur Kürzung von $1.5 trillion an Ausgaben über ein Jahrzehnt zu entwickeln. Sollte das Komitee bis Ende 2012 keine Vorschläge vorlegen, würden automatische Ausgabenkürzungen – bekannt als Sequestration – im Januar 2013 in Kraft treten.

Unglücklicherweise legte das Superkomitee keinen Vorschlag vor, sodass die Sequestration aktiviert wurde, um einen fiskalischen Absturz zu vermeiden. In der Folge dauerten die Haushaltskürzungen bis 2021 an und verringerten die diskretionären Ausgaben insgesamt um $109.3 billion. Obwohl die Kürzungen weitreichend waren, blieben bestimmte Programme wie Temporary Assistance for Needy Families (TANF) und das Supplemental Nutritional Assistance Program (SNAP) ausgenommen.

Nachfolgende Gesetze setzten die Kürzungen bis 2031 fort und behielten die Prozentsätze von 2021 bei. Laut dem Bericht des Office of Management and Budget war Sequestration jedoch von 2016 bis 2021 nicht erforderlich.

Trotz dieser Maßnahmen bleiben Staatsausgaben und die Staatsverschuldung drängende Probleme. Das Congressional Budget Office prognostiziert für 2023 ein erhebliches Bundesdefizit von $1.4 trillion und ein kumuliertes Defizit von $3.1 trillion bis 2032. Anhaltende Wachsamkeit und fiskalische Verantwortung sind notwendig, um diese Herausforderungen wirksam anzugehen.

Fazit

Im Zuge der Schuldenobergrenzenkrise 2011 entstand das Budget Control Act als strategische Reaktion. Dieses Gesetz ermöglichte eine Anhebung der Schuldenobergrenze und beauftragte ein Superkomitee, Einsparungen in Höhe von $1.5 trillion zu identifizieren.

Zur Sicherstellung der Verantwortlichkeit führte das Budget Control Act die Sequestration ein, einen Mechanismus, der einheitliche Kürzungen auslösen würde, falls die Ziele des Komitees nicht erreicht würden. Noch heute sind einige Ausgabenkürzungen aus diesem Gesetz in Kraft, und bestimmte Einschnitte sollen bis 2032 andauern.

Budget Control Act (BCA)