Was ist das Uniform Securities Act?
Grundlagen
Das Uniform Securities Act dient als grundlegendes Modell für die wertpapierrechtliche Regulierung auf Staatsebene und hat das Ziel, Wertpapierbetrug in jedem Bundesstaat zu bekämpfen sowie die Securities and Exchange Commission (SEC) bei ihren Aufsichts- und Durchsetzungsaufgaben zu unterstützen.
Da die bundesweiten Vorschriften Investitionen nicht vollständig abdecken und nicht alle Anlagehändler bundesweit registriert sind, stößt die SEC an Grenzen, wenn es darum geht, alle Anleger zu schützen und jeden Wertpapierverstoß zu verfolgen. Folglich spielen staatliche Vorschriften wie das Uniform Securities Act eine entscheidende Rolle bei der zusätzlichen Absicherung von Investoren. Diese staatsspezifischen Wertpapiergesetze werden gemeinhin als „blue sky laws“ bezeichnet.
Die Umsetzung des Uniform Securities Act
Das Uniform Securities Act dient als Leitfaden für die Bundesstaaten zur Ausarbeitung eigener Wertpapiergesetze. Um eine einheitlichere Regulierung im ganzen Land zu erreichen, wurde das Gesetz mehrfach geändert, um der ungleichmäßigen Übernahme früherer Regelungen durch verschiedene Rechtsgebiete Rechnung zu tragen.
Eine Herausforderung der Doppelregulierung besteht in möglicher Doppelarbeit. Das Uniform Securities Act legt die Rollen und Zuständigkeiten staatlicher und bundesstaatlicher Aufsichtsbehörden im Kampf gegen Wertpapierbetrug fest. Betrügerische Aktivitäten auf lokaler Ebene, wie Pyramidensysteme und Betrugsmaschen, erfordern die Durchsetzung über staatliches Recht.
Indem es einen strukturierten Ansatz bietet und Konsistenz bei Durchsetzungsbefugnissen zwischen den Bundesstaaten sowie die Koordination mit bundesweiten Aufsichtsbehörden fördert, unterstützt das Gesetz die effektive Verfolgung von Wertpapierbetrug.
Auf staatlicher wie auf Bundesebene besteht das Kernziel der Wertpapierregulierung darin, betrügerische Wertpapierverkäufe an Anleger zu verhindern. Dazu gehören die verpflichtende Registrierung bei Börsengängen (Initial Public Offerings) sowie für Akteure im Wertpapiergeschäft, einschließlich Anlageberater, Broker-Dealers und deren Vertreter. Außerdem müssen Aufsichtsbehörden über Durchsetzungsbefugnisse verfügen, um Wertpapierbetrug zu bekämpfen. Das beinhaltet die Erarbeitung von Vorschriften für Wertpapiertransaktionen und die Befugnis, straf- und zivilrechtliche Verstöße vor Gericht zu verfolgen.
Fazit
Das Uniform Securities Act ist ein wichtiges Modell für die Regulierung von Wertpapieren auf Staatsebene, zur Bekämpfung von Betrug und zur Unterstützung der SEC. Staatsspezifische „blue sky laws“ spielen eine entscheidende Rolle beim zusätzlichen Schutz von Anlegern. Die Änderungen des Gesetzes sorgen für eine landesweite Konsistenz der Vorschriften und klären die Zuständigkeiten von staatlichen und bundesweiten Aufsichtsbehörden. Durch seinen strukturierten Ansatz unterstützt es die effektive Verfolgung von Wertpapierbetrug und schützt Anleger vor betrügerischen Verkäufen. Dieses Gesetz bleibt wesentlich für die Wahrung der Marktintegrität und die Stärkung des Finanzsektors.